18.09.2025 13:38

Entzug E-Zigarette

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9Beiträge
07.12.2025
12:59 Uhr
Hallo Petro und Alle anderen auch ein Hallo und Grüße. Ich bin auch neu hier und habe mein Beitragsdebüt im Dezemberzug zum betsen gegeben. Ich habe vor 13 fast 14 Jahren ein Versprechen eingelöst mit dem Tabak-Rauchen aufzuhören. Nach 1 Woche Kalten Entzug hat meine Frau mir damals 1 Schachtel Zigaretten gekauft mit den Worten die ich nie vergesse: "Fang wieder an zu Rauche oder ich lass mich Scheiden". An diesem Punkt bin ich dann zur E-Zigarett, Dampfe oder wie auch immer man die Teile nennen will gekommen. Versprechen eingelöst. Keinen Tabak mehr rauchen. Ersatzbefriedigung und keine Scheidung. Eins war damals für mich klar. Zigarette im herkömlichen Sinn gibt es für mich nicht mehr. Dampfen ist die gesündere Alternative zum Rauchen. Dies habe ich auch bis vor ein Paar Tagen verteidigt. Nun ein Paar Tage nachdem nichts mehr im Körper ankommt und man erst mal spürt was da ab geht ohne der vermeintlich Gesünderen Alternative ist es egal vielleicht sogar mit E-Zigarette noch schlimmer. Aber Sucht Ist Sucht. In welcher Form auch immer. Ich ziehe meinen Hut vor Dir so lange ohne Nikotin zu sein und hoffe Du bist weiterhin ohne unterwegs. Ich kämpfe im Moment sehr mit mir und dem Bösen Monster namens Nikotin. Aber Menschen wie Du und alle anderen machen mir Mut dran zu bleiben. Wenn ich mal ganz nüchtern betrachte waren die letzten Tage ohne Nikotin die schlnsten Tage der letzten fast 4 Jahrzehnte für mich. Auch wenn es alles andere als schön ist was der Körper und der Kopf so mit einem machen. Dran belieben. Schritt für Schritt. Schönen 2 Advent euch allen.:weihnachtskerze:weihnachtskerze
03.11.2025
18:38 Uhr
Hallo Petro31, ich wollte mal nachfragen, wie es dir geht, bist du noch da? ? Du hattest ja geschrieben, dass der Entzug dir ziemlich zu schaffen macht. Das ist wirklich kein leichter Weg und ich kann gut verstehen, dass dich das fordert. Aber: Es ist absolut machbar! ? Dein Körper und dein Kopf müssen sich erst umstellen, und das dauert ein bisschen, aber jeder Tag ohne Nikotin ist ein Schritt in die Freiheit. Viele berichten, dass nach den ersten harten Wochen die Gedanken ans Dampfen deutlich seltener werden. Wenn du magst, melde dich doch mal wieder, manchmal hilft es, einfach kurz zu schreiben, wie’s läuft. Hier hört dir immer jemand zu und unterstützt dich. ? Bleib stark, Petro, du schaffst das! ?? Liebe Grüße Christin
17.10.2025
21:48 Uhr
Lieber Petro, Auch von mir erstmal herzlichen Glückwunsch zum Kind und zum Rauchstopp!:oops: Ich möchte nur kurz auf dein "nicht mehr glücklich" sein antworten: bei mir war es ganz genauso. Eigentlich bodenständig sonnig positiv und mit Rauchstopp glücklos, freudlos, fade. Das liegt am Zusammenhang Nikotin und Belohnungssystem im Gehirn. Nikotin kapert das Belohnungssystem und führt zu "falscher" völlig übermäßiger Dopamin und Serotoninausschüttung. ( Glücksbotenstoffe). Mit Stopp kommt es zu einem rapidem Mangel vor allem von Dopamin. = glücklos:roll: Die Forschung sagt ca. 3 Monate. Dann pendelt es sich wieder ein. Bei mir waren es ca. 14 Wochen, seither geht es mir fast wieder wie vorher. Mich hat das am meisten beschäftigt und deswegen hab ich auch viel hier geschrieben. Der glücklose Zustand geht vorüber. Leider dauert es ein bisschen....bleib dran! Liebe Grüsse Lucia
17.10.2025
21:45 Uhr
bearbeitet:
17.10.2025
21:55 Uhr
[b]Falsche Zeitrechnung![/b] Petro hatte bereits bei seinem ersten Post hier am 18. September die 32 Tage ohne Vape hinter sich gebracht. [b]Wir sind jetzt rund einen Monat weiter. [/b] Bist du denn noch ohne Petro? Und was macht deine Laune inzwischen? Ich finde es so toll von dir, dass du dein Kind ohne Dampf begleiten möchtest. Was du von den ersten rund 7 Tagen Entzug beschreibst, kenne ich genauso vom Absetzten der Zigaretten. Danach in ein emotionales und freudloses Loch abzurutschen allerdings nicht. Berichten manche aber auch. Ganz herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs und es wäre schön, wenn du hier öfter vorbeischaust. Alles Gute dir und deiner Familie ob mit oder ohne Vape. Liebe Grüße von Petra an Petro ?
17.10.2025
20:48 Uhr
bearbeitet:
17.10.2025
20:48 Uhr
[b]Hallo Petro[/b] Super! 33 Tage Entzug! Herzlichen Glückwunsch. Großartig! [SIZE=9]?[/SIZE] Leider bist noch nicht ganz am Ende deiner Raucher Karriere angekommen. Aber ein Super Start ist gemacht. Hier hatten schon einige Vaper über ihre Entzugserfahrungen berichtet. Insgesamt ist mein Eindruck, das der Entzug von Vapes extrem schwierig ist, weil die tägliche Menge an Nikotin oft viel höher ist als bei Zigaretten Rauchern. Die Tabak Industrie hat viele Zusatzstoffe in den Tabak gemischt. Teils um den Suchtfaktor zu erhöhen, teils um die Hustenreize bei den Rauchern zu unterdrücken. Was sich nund die Hersteller der Vapes haben einfallen lassen um diese Dinger in unserem Leben fest zu verankern ist nicht sehr gut bekannt. Sicher ist aber, das in den Vapes ein heftiger Cocktail an Substanzen steckt. Eine Reduktion des Rauchens / Vapens ist immer schwierig und ganz schwer zu schaffen. Fast alle scheitern damit. NEP sind da schon besser, oder eben Augen zu und durch! Nach 32 Tagen ist dein körperlicher Entzug schon gelaufen. Das bedeutet: Kein Nikotin mehr im Körper zu finden. Natürlich ist da noch die Hirn Chemie. Die gehört ja auch noch zum Körper. Der Rückbau dauert noch eine Weile. Die Synapsen japsen nach Nikotion und du drehst am Rad. Ja, das ist oft nicht schön. Aber sei gewiss, es wird besser. Von Woche zu Woche und Tag zu Tag wird es besser. Du brauchst jetzt Langmut. Was dir jahrelanger Konsum angetan hat kannst du nicht in ein paar Wochen vergessen machen. Hab Geduld! Du hast es in deinen Händen. Ich drücke dir beide Daumen. Liebe Grüße Klaus
17.10.2025
19:34 Uhr
Liebe Petro, herzlichen Glückwunsch zu 32 rauchfreien Tagen, das ist eine großartige Leistung! ? Gerade nach einem Ausstieg aus der E-Zigarette (mit hohem Nikotingehalt) ist das, was du beschreibst, völlig nachvollziehbar. Du hast deinem Körper und deinem Kopf in kurzer Zeit eine große Umstellung zugemutet und dass sich das emotional bemerkbar macht, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Teil des Heilungsprozesses. Nach dem körperlichen Entzug beginnt die Phase der seelischen Entwöhnung dein Gehirn lernt jetzt, dass Glück, Entspannung und Zufriedenheit auch ohne Nikotin funktionieren. Das dauert ein bisschen, aber es wird besser. Viele berichten, dass sich diese „graue Phase“ nach einigen Wochen oder Monaten langsam auflöst. Du hast bereits einen ganz wichtigen Punkt genannt: [i] „Ich bin froh, nicht mehr zu rauchen und diesen Druck und die Abhängigkeit nicht mehr zu haben.“[/i] Genau das ist der Kern, du bist frei. ? Und auch wenn sich das gerade nicht so anfühlt, bist du auf dem richtigen Weg. Deine Stimmung wird sich wieder stabilisieren. Schlaf, Bewegung, frische Luft und bewusst kleine Momente der Freude (Musik, Spaziergänge, Kuschelzeit mit dem Baby) können helfen, deinen Dopaminspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ein Rückfall oder eine „Reduzierung mit Nikotin“ würde dich wieder in die alte Abhängigkeit führen und du müsstest erneut durch genau diese schwierige Phase. Es ist verständlich, dass du darüber nachdenkst, aber du hast das Schwerste schon hinter dir. Halte durch, rede darüber (auch hier im Forum), und sei stolz auf dich. 32 Tage sind kein Zufall sie zeigen, dass du stark bist und das schaffen kannst. Alles Gute für dich und deine kleine Familie ? Christin
02.10.2025
08:42 Uhr
Hi, bei mir ist es sehr ähnlich. Genau die gleiche Abhängigkeit und gleiche Lebenslage. Glückwunsch zur Geburt deines Sohnes, habe auch einen kleinen Sohn. :) Ich habe schon mehrfach aufgehört, aber dann immer wieder angefangen, wie bei dir, auch weil mich das "glücklicher" macht. Es hört sich seltsam an, aber es stimmt. Würde mich interessieren, ob ihr Tipps habt? Und wie es bei dir weiter ging...
18.09.2025
14:20 Uhr
Hallo Petro Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Nachwuchs Du hast ihm sicherlich das beste willkommensgeschenk überhaupt gemacht indem du ihn rauchfrei begrüßt :heart: Und lass dir bitte von deiner sucht nichts anderes einreden! Sie zieht alle register aber du weißt im Prinzip natürlich was richtig ist: rauchfrei bleiben. Jeder rauchstop ist anders, weil jeder von uns einzigartig ist. Tatsächlich tun sich viele allerdings nach einiger Zeit wieder sehr schwer. Plötzlich kommt der Schmacht hinterrücks wieder, wir zweifeln an uns und unserem rauchfreien selbst. Traurigkeit und schlechte Laune begleiten uns Plötzlich. Mach dir keine Sorgen, das geht vorbei, meist in wellen. 3 Tage, 3 Wochen, 3 Monate sind schwierige Zeiten laut einer Bauernregel. Da muss man gaaanz doll aufpassen, denn da erwischt uns der Rückfallgeist ( zu ihm gibt es eine tolle Geschichte von lotse paul) am einfachsten. Seltsamerweise fällt es den meisten Frauen relativ einfach in der Schwangerschaft aufzuhören aber die Jahre später ist es ein großer Kampf . Die ersten Monate mit Nachwuchs fand ich relativ entspannt. Nach 3 Monaten setzte der kontinuierliche Schlafmangel erste Zeichen. Du wärst dann schon über das gröbste hinweg und hättest sicherlich mehr Energie durchs nichtmehrrauchen. Bleib am Ball :football: das ist völlig normal das du gerade in einem Loch steckst , es geht den meisten so in dieser Zeit und es wird besser! Alles liebe Paola
18.09.2025
13:38 Uhr
Hallo liebes Forum, auch wenn die Meisten den Rauchstopp mit Zigaretten vornehmen, so bin ich vor ca. 3 Jahren den E-Zigaretten verfallen. Diese Dinger sind wirklich gefährlich. Es schmeckt gut, ich hatte selber keine Nebenwirkungen wie Husten o.ä. Finanziell deutlich günstiger als Zigaretten und man kann sie fast überall rauchen. Man hängt praktisch 24/7 an den Dingern. Ich habe ca. alle 24h einen Kopf mit 18 mg Nikotin verbraucht. Vor der Geburt meines Kindes habe ich aufgehört und bin nun seit 32 Tagen von der E-Zigarette weg. Die erste Woche war wirklich Schwerstarbeit. Mein Körper hat total verrückt gespielt. Ich habe geschwitzt, mein Kopf war wie vernebelt, ich konnte mich überhaupt nicht konzentrieren und habe jede Sekunde an eine E-Zigarette gedacht. Es war wirklich Horror. Nach ca. einer Woche hat der körperliche Entzug nachgelassen und gefühlt war es lediglich die Psyche, welche mich ständig an eine E-Zigarette hat denken lassen. Die Woche nach der Geburt habe ich relativ wenig Probleme gehabt. Doch jetzt geht es mir seit ca. 5 Tagen total beschissen. Ich habe an nichts mehr Spaß, ich bin ständig gereizt und total Empathie los. Ich bin froh nicht mehr zu rauchen und diesen Druck und die Abhängigkeit nicht mehr zu haben. Das Bier und der Kaffee schmecken auch ohne E-Zigarette. Ich bin sportlich/aktiv/unternehmungslustig und habe das Leben schon immer in vollen Zügen genossen. Verstimmungen hatte ich noch nie und war auch sonst immer jemand der immer positiv durch das Leben gegangen ist. Seit mehreren Tagen plagt mich jedoch der Zweifel, ob das alles so richtig war. Wie gesagt ich vermisse nichts aber mir fehlt das Gefühl glücklich zu sein. Ich will nicht die ersten Lebensmonate meines Kindes mit Trübsal und Verstimmung verbringen. Darunter leide ich sehr, auch mit dem Gedanken, dass ich meiner Familie und Partnerin schade, welche zum Glück vollstes Verständnis für mich hat. Ich hatte damals einen kalten Entzug hinter mir und spiele mit dem Gedanken, ob dieser vielleicht mein Fehler war. Vielleicht wäre eine Reduzierung der Nikotinmenge besser gewesen? Sollte ich es auf diesem Weg erneut probieren? Das Einzige, was mich derzeit vom Rauchen abhält, ist das Wissen, dass ich mich noch einmal durch den Anfang des Entzuges quälen müsste. Habt ihr hierzu Erfahrungen? Hattet ihr auch diese Phase und wie lange hat sie gedauert? Ich bin über jeden Tipp dankbar und hoffe einfach schnell wieder der Alte zu sein.
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